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Gallensteine

In Mitteleuropa sind 30 % Frauen und 15 % Männer Gallensteinträger. Nur die Hälfte entwickeln Symptome oder Komplikationen. 

Die konventionelle Schnittoperation wurde in der letzten Jahren zunehmend durch die minimal-invasive laparaskopische Operation ersetzt. 
Ziel der Operation ist die Entfernung der Gallenblase mit ihren Steinen, um den Patienten von seinen Beschwerden zu befreien und vor den Komplikationen der Gallensteinerkrankung zu schützen (Bauchspeicheldrüsenentzündung).

Bei der laparaskopischen Cholecystektomie wird die Gallenblase in Narkose über vier kleine Einstiche mittels Bauchspiegelung entfernt. Nach Auffüllen der Bauchhöhle mit Gas wird eine stabförmige Videokamera eingeführt. Nach Untersuchung der Bauchhöhle wird die Gallenblase mit Instrumenten gefasst. Der Gallenblasenausführungsgang wird mit Titanklipps verschlossen, ebenso die kleine Arterie. Ist dies geschehen, wird die Gallenblase aus dem Leberbett freipräpariert und über den Nabeleinstich geborgen.

Vorteil der Methode ist die wesentlich geringere Belastung des Patienten und weniger Schmerzen nach der Operation.

Normalerweise können die Patienten schon am zweiten bis dritten Tag nach der Operation entlassen werden. 

Mögliche Hindernisse für die Durchführung der laparoskopischen Technik sind schwere Entzündungen, Verwachsungen nach vorangegangenen Operationen oder starke, störende Blutungen. Hier kann es in seltenen Fällen notwendig sein, auf die konventionelle Schnittoperation umzusteigen.